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Nachhaltigkeitsberichterstattung in China 2026: Was deutsche Unternehmen jetzt wissen müssen

In den vergangenen Monaten hat sich in China eine Entwicklung abgezeichnet, die außerhalb von Fachkreisen bislang erstaunlich wenig Aufmerksamkeit erhält – obwohl ihre Auswirkungen weit über die Landesgrenzen hinausreichen dürften. Im Rahmen von ESG-Offenlegung und Nachhaltigkeitsstandards entsteht derzeit ein neues Regelwerk, das künftig beeinflussen könnte, welche Unternehmen Zugang zu Märkten, Kapital und internationalen Lieferketten erhalten. Bislang war die Nachhaltigkeitsberichterstattung in China überwiegend freiwillig oder auf einzelne Branchen beschränkt. Mit den neuen Vorgaben ändert sich dies grundlegend. Wir werfen ein Blick auf die Entwicklungen, die auch für deutsche Unternehmen mit Handelsbeziehungen zu China überraschend relevant werden können.

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Nachhaltigkeit als Führungsaufgabe der Zukunft

Nachhaltigkeit hat sich für viele Unternehmen in den vergangenen Jahren von einem reputationsgetriebenen Zusatzthema zu einer zentralen Management- und Transformationsaufgabe entwickelt. Sie stehen heute vor der Herausforderung, wirtschaftlichen Erfolg, regulatorische Anforderungen sowie ökologische und soziale Verantwortung gleichzeitig miteinander zu verbinden. Die Entwicklungen rund um Ressourcenknappheit, geopolitische Risiken, Energieversorgung und gesellschaftliche Erwartungen verändern die Rahmenbedingungen unternehmerischen Handelns dauerhaft.

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Der Sustainable Transformation Monitor 2026: Nachhaltigkeit bleibt Unternehmensrealität – doch die Dynamik lässt nach.

Vor knapp vier Wochen ist die neue Ausgabe des Sustainable Transformation Monitor erschienen. Die jährlich veröffentlichte Befragung von Bertelsmann Stiftung, Stiftung Mercator, Universität Hamburg und Peer School for Sustainable Development zeigt deutlich: Nachhaltigkeit bleibt in vielen Unternehmen strategisch verankert, gleichzeitig verliert die Transformation spürbar an Dynamik. Wir haben den Bericht einmal genauer unter die Lupe genommen.

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CSRD und CSDDD nach Omnibus: Was sich für Unternehmen ab 2026 ändert

Nachdem die Europäische Kommission im Februar 2025 weitreichende Anpassungen der CSRD vorgeschlagen hatte, liegt Ende Februar 2026 nun der entscheidende regulatorische Wendepunkt vor: Der Rat der EU hat dem Omnibus-I-Paket am 24. Februar 2026 final zugestimmt; die Änderungsrichtlinie wurde am 26. Februar 2026 im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Ziel ist es, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Sorgfaltspflichten stärker auf große Unternehmen zu konzentrieren und kleinere Unternehmen vor übermäßigen Datenanforderungen zu schützen.

Damit wird der bereits im März 2025 erkennbare Kurs bestätigt: Entlastung, höhere Schwellenwerte und eine Begrenzung des sogenannten Trickle-down-Effekts entlang der Lieferkette.

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Anpassungen der CSRD: Implikationen und Perspektiven

Die Europäische Kommission hat im Februar 2025 weitreichende Änderungen an der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) vorgeschlagen. Ziel ist es, den administrativen Aufwand für Unternehmen zu senken und gleichzeitig deren Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Ein zentrales Element dieser Reform ist die Anhebung der Schwellenwerte für die Berichtspflicht, wodurch etwa 80% der bislang betroffenen Unternehmen von der Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung befreit würden.

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